So gelingen Kartoffelklöße: Kochrezept, das immer gelingt

Die zahlreichen Feiertage im Mai laden dazu ein, sich zu Hause gemütlich mit Freunden oder der Familie zusammen zu finden und gemeinsam zu kochen. Zu Gerichten wie Schweinebraten, Gulasch und Rouladen passen vor allem Kartoffelklöße besonders gut.

Viele Hobbyköche greifen dabei zur Fertigvariante, da sie befürchten, die Zubereitung selbstgemachter Klöße sei zu schwer und nehme sehr viel Zeit in Anspruch. Wir stellen Ihnen hier ein Rezept vor, wie Kartoffelklöße garantiert und mit wenig Aufwand gelingen!

Für die Zubereitung brauchen Sie lediglich

  • 500 Gramm mehlig kochender Kartoffeln,
  • 150 Gramm Mehl sowie
  • zwei Eier und
  • Salz.

Es ist von Vorteil, die Kartoffeln bereits am Vortag zu kochen, denn so haben Sie am nächsten Tag weniger Arbeit. Wichtig ist, die Kartoffeln über Nacht im Kühlschrank aufzubewahren, damit diese nicht austrocknen.

Am nächsten Tag müssen die Kartoffeln gepellt und durch eine Kartoffelpresse gedrückt werden. Wer über eine solche nicht verfügt, kann die Kartoffeln auch an der groben Seite einer Vierkantreibe klein reiben. Anschließend wird das Mehl unter die Kartoffeln gemischt und mit Salz und Muskatnuss gewürzt. Diese Zutaten werden jetzt mit bemehlten Händen zu einem glatten Teig geknetet. Sollte dieser kleben, kann noch Mehl hinzugefügt werden. Achtung: zusätzliches Mehl sollte nur sparsam untergehoben werden, da der Kartoffelgeschmack sonst überlagert wird.

Fühlt sich der Teig nun weich an und ist gut formbar, kann er auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle geformt und in sechs gleich große Stücke geschnitten werden. Jetzt wird in einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen gebracht. Aus den sechs Teigstücken werden nun mit angefeuchteten Händen die Kartoffelklöße geformt, die vorsichtig in das sprudelnde Wasser gegeben und eine Minute aufgekocht werden. Wichtig ist, danach die Temperatur zu reduzieren, da die Klöße ansonsten bei zu starker Hitze zerfallen! Man lässt sie aus diesem Grund nur ca. zehn Minuten in dem Wasser ziehen. Ein einfaches Zeichen macht erkennbar, dass die Klöße verzehrfertig sind: gare Kartoffelklöße schwimmen an der Wasseroberfläche. Jetzt können die Klöße vorsichtig, am besten mit einer Schaumkelle, aus dem Wasser gehoben und serviert werden.

Besonders raffinert schmecken Kartoffelklöße in denen Croutons verarbeitet sind. Dazu muss lediglich Weißbrot in kleine Würfel geschnitten und diese in Butter gebraten werden. Die knusprigen Croutons werden anschließend mit dem Daumen in die Kartoffelteigstücke gedrückt und erst danach zu ihrer typisch runden Form gerollt und gekocht. Passende Rezepte finden Hobbyköche auch im Internet: Videos zeigen ausführlich Schritt für Schritt die genaue Zubereitung und ermöglichen so die Umsetzung vielseitiger Gerichte wie schlesischer Kartoffelknödel, klassischer Kartoffelklöße oder gefüllter Klöße.

Wer seine Gäste mit einer besonderen Beilage überraschen möchte, kann die Kartoffelklöße auch anders als gewöhnlich formen oder vielseitig füllen. So kann die aus dem Teig geformte Rolle in Backpapier und Alufolie gewickelt und anschließend 30 Minuten bei schwacher Hitze gekocht werden. So werden die Klöße besonders luftig locker und behalten ihre gelbe Farbe. Wer lieber geschmacklich experimentieren möchte, kann in einer Pfanne Butter zergehen lassen und darin Speck und Zwiebeln anbraten. Die Zwiebeln werden anschließend noch in Zucker glasiert, wieder mit dem Speck vermengt und die Kartoffelklöße schließlich damit gefüllt.


Bildnachweis: © Fotolia-photocrew

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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