Roséwein – die genussvolle Alternative

Als Rosé Wein wird ein heller Wein aus roten oder auch blauen Trauben bezeichnet, der aber wie Weißwein produziert wird. Je nach Kontakt mit den Beerenhäuten kann der Wein eine Farbe von lachsfarben bis Kirschrot erhalten. In Deutschland beträgt der Marktanteil von Roséwein ca. 8% vom gesamten Weinmarkt.

Herstellung

Es gibt unterschiedliche Herstellungsarten von Roséwein, wobei man darauf achten sollte, dass man nicht auf eher einfache Methoden hereinfällt. In Ländern außerhalb der EU ist es üblich aus Rotwein und Weißwein einen Roséschaumwein oder auch Roséchampagner zu mischen, oder Rotwein unteranderem durch Aktivkohle aufzuhellen. Innerhalb der EU dürfen jedoch nur echte Roséweine als solche verkauft werden.

Der Geschmack

Roséwein - die genussvolle Alternative

Roséwein – die genussvolle Alternative

Der Geschmack von Rosé reicht von leicht und trocken bis zu süßlichen Weinen. Ein trockener Rosé ist zum Beispiel ein Wein aus der Region Bordeaux oder Merlot, ein fruchtiger aus Syrah in Spanien oder ein süßlicher von der Loire. Der Rose-Wein von Chateau D`Esclans aus der Provence in Frankreich ist ein sehr schöner Wein und empfehlenswert.

Dieser klare, direkte, reine und fabelhaft fruchtbetonte Rosé verfügt über eine Anmut, die geradewegs verzaubert. Oenologe Patrick Léon, kein Geringerer als der frühere Kellermeister von Château Mouton Rothschild, gelingt es, die ganze Frische und die herrliche Primärfrucht in Reinkultur auf die Flasche zu bringen. Im Duft ein Potpourri aus roten Früchten, Blüten, frischen Kräutern, am Gaumen dann ein eleganter mineralischer Hauch, das Finale rassig-brillant. Ein Bilderbuch-Rosé, der sich auch als erstklassiger Essensbegleiter anbietet.

Ein Roséwein sollte auf keinen Fall in einem gut sortierten privaten Weinregal fehlen, da er besonders im Sommer eventuell mit einem Eiswürfel gekühlt sehr erfrischend wirkt, wenn man nicht kräftige Weine aus Südfrankreich öffnet.

Man sollte aber auch unbedingt darauf achten, dass der Rosé so früh wie möglich getrunken wird, da er mit dem Alter an Qualität abnimmt, nicht so wie manch andere Rotweine. Wenn die Farbe bereits ins bräunliche tendiert, ist der Wein zu alt und sollte nicht mehr getrunken werden.

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