USA: Rezepte, die auch dem deutschen Gaumen schmecken

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Die Küche der USA ist vielfältig und hat mehr zu bieten als das allgemein bekannte Fast Food. Die amerikanische Esskultur entwickelte sich in erster Linie durch die Einflüsse der Einwanderer sowie durch die geografisch-kulinarischen Gegebenheiten in den verschiedenen Regionen. In Europa ist neben Hot Dog, Hamburgern und Co. auch das sogenannte Soulfood der Afroamerikaner, wie beispielsweise Spareribs oder Chickenwings sehr beliebt.

Viele amerikanische Gerichte und die unterschiedlichsten Rezepte sind auch bei den Deutschen heiß begehrt. Ob Chicken Nuggets, Chili con carne, Erdnussbutter, Caesar Salad, Hamburger, Cornflakes, Sandwiches, Steaks, Bagel oder amerikanisches Tex-Mex-Essen, was an die mexikanische Küche angelehnt ist, wie beispielsweise Tacos, sind auch hierzulande weit verbreitet. Zahlreiche süße Gerichte wurden ebenfalls von den Vereinigten Staaten übernommen – so finden sich Muffins, Brownies und Donuts längst in jedem Supermarkt.

Ähnlich wie in Deutschland essen auch die Amerikaner gerne herzhaft und deftig. Besonders gerne werden Gerichte mit Fleisch zubereitet. Im Nachfolgenden werden zwei typische amerikanische Rezepte vorgestellt: Chickenwings mit Barbecuesauce und BBQ-Ribs.

Rezept: Chickenwings mit Barbecuesauce

Zutaten für Chickenwings mit Barbecuesauce

Für vier Portionen der Chickenwings mit Barbecuesauce werden

  • zwölf Hühnerflügel,
  • Salz und Pfeffer,
  • ein Esslöffel Öl,
  • 100 Gramm Ketchup,
  • drei Esslöffel Orangensaft,
  • zwei bis drei Esslöffel Honig,
  • einen Esslöffel Rotweinessig,
  • Tabasco sowie
  • einen Esslöffel scharfer Senf

benötigt.

Zubereitung der Chickenwings mit Barbecuesauce

Zunächst müssen die Flügel im Gelenk durchtrennt und mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Anschließend wird das Fleisch in einer Schüssel mit Öl gewendet und auf ein mit Alufolie ausgelegtes Blech gelegt. Im vorgeheizten Backofen werden die Hühnerflügel nun bei 230 Grad Celsius auf der zweiten Schiene von unten zehn Minuten gebraten. Danach wird das Fleisch gewendet und auf der anderen Seite nochmals für sieben Minuten gebraten. In der Zwischenzeit können der Ketchup, der Orangensaft, der Honig sowie der Essig, mehrere Spritzer Tabasco und der Senf zu der Sauce verrührt werden. Die heißen Flügel werden nun in der Sauce gewendet, erneut auf das Blech gelegt und für weitere zehn Minuten gebraten.

Rezept: BBQ-Ribs

Rezept: BBQ-Ribs

Rezept: BBQ-Ribs

Zutaten für BBQ-Ribs

Die BBQ-Ribs eignen sich besonders gut für einen gemütlichen Grillabend mit Freunden. Für sechs Portionen müssen

  • drei Zwiebeln,
  • Salz,
  • zwei Lorbeerblätter,
  • 15 Pfefferkörner,
  • zwei Kilogramm Schweinerippchen am Strang,
  • 300 Gramm Ketchup,
  • einen Teelöffel Cayennepfeffer,
  • 50 Gramm Honig,
  • 35 Gramm Senf sowie
  • 75 Milliliter Orangensaft

gekauft werden.

Zubereitung der BBQ-Ribs

Für die Zubereitung der BBQ-Ribs werden zunächst die Zwiebeln gepellt, die zusammen mit Lorbeerblättern und den Pfefferkörnern in drei Litern Salzwasser aufgekocht werden. Die Schweinerippchen werden nun ins Wasser gegeben und 45 Minuten bei nicht allzu starker Stufe gekocht. Danach kann das Fleisch aus dem Wasser genommen werden, sodass es etwas abkühlen kann. In der Zwischenzeit werden für die Sauce der Ketchup mit dem Pfeffer, Honig, Senf und Orangensaft verrührt. Die Rippchen werden in der Hälfte der Sauce gewendet und für eine Stunde mariniert. Nun kann das Fleisch auf dem mittelheißen Grill von jeder Seite zwölf bis 15 Minuten gegrillt werden, wobei die Rippchen immer wieder gewendet und mit der restlichen Sauce bestrichen werden sollten. Zu den Spareribs passen sehr gut Caesar Salad und Potatoe Wedges (Kartoffelecken). Zum Nachtisch können Blueberry Muffins, saftige Brownies oder auch der bekannte amerikanische Cheesecake, der mit Frischkäse zubereitet wird.


Bildnachweis: © morguefile.com – kakisky

Über den Autor

Hans-Jürgen Schwarzer

Hans-Jürgen Schwarzer leitet die Content-Marketing-Agentur schwarzer.de software + internet gmbh. Als Unternehmer und Verleger in Personalunion wie auch als leidenschaftlicher Blogger, Gourmet, und Gourmand gehört er zu den Hauptautoren von mainz-schmecker.de. Innerhalb seiner breiten Palette an Themen liegen dem Mainzer Lokalpatrioten herausragende kulinarische Erlebnisse besonders am Herzen.

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