Grillen auf dem Gasgrill: Leckere Spezialitäten für die kleine oder große Runde

Der Gasgrill ist im Kommen: Inzwischen lassen sich auch die Fans des Holzkohlengrills von seinen Vorzügen überzeugen. Das liegt daran, dass das Grillen auf dem Gasgrill sehr simpel und sicher ist. Zudem gibt es durch die Hitzeregulierung viele Möglichkeiten bei der Zubereitung der Grillgerichte.

Die Grillsaison beginnt – wie wäre es mit einem Gasgrill?

Viele Gründe können die Ursache für Umstellung von einem herkömmlichen Grill auf den Gasgrill sein. Eins der Argumente ist die schnelle Erhitzung. Damit eignen sich die modernen Gasgrills hervorragend für eine spontane Grillparty. Es muss nicht unbedingt eine umfangreiche Grillstation sein, denn auch bei den kleineren Gasgrills warten praktische Extras auf die Freunde von Grillgerichten.

Wer bisher nur mit Holzkohle gegrillt hat, dem helfen ein paar Tipps und eine gewisse Eingewöhnungszeit. So findet man bald heraus, welche Bereiche besonders heiß sind und wo das Grillgut etwas schonender gart. Die zahlreichen Gasgrills aus dem Online-Shop  lassen sich passend zu den individuellen Wünschen auswählen, sodass ausreichend Fläche für die Bratwürstchen, die Steaks und viele andere leckere Speisen vorhanden ist.

Schon beim Grillen von Würstchen fällt den Gasgrill-Einsteigern sofort auf, dass es seltener zu schwarzen Stellen kommt als bei einem Holzkohlengrill. Stattdessen entsteht eine gleichmäßige Bräunung: Das ist das Zeichen, dass man das Prinzip des Gasgrills verstanden hat. Vor allem, wenn man mehr als Fleischsteaks und Würstchen grillen möchte, ist der Gasgrill eine sinnvolle Wahl. Mit ihm lassen sich nämlich auch dickere Fleischscheiben oder Fisch in der Folie zubereiten. Auch wenn diese Gerichte über 15 oder 20 Minuten brauchen, wird die Außenhaut nicht zu trocken oder schwarz.

 

Schon beim Grillen von Würstchen fällt den Gasgrill-Einsteigern sofort auf, dass es seltener zu schwarzen Stellen kommt als bei einem Holzkohlengrill. Stattdessen entsteht eine gleichmäßige Bräunung: Das ist das Zeichen, dass man das Prinzip des Gasgrills verstanden hat. (#03)

Schon beim Grillen von Würstchen fällt den Gasgrill-Einsteigern sofort auf, dass es seltener zu schwarzen Stellen kommt als bei einem Holzkohlengrill. Stattdessen entsteht eine gleichmäßige Bräunung: Das ist das Zeichen, dass man das Prinzip des Gasgrills verstanden hat. (#03)

Was bei der Suche nach einem Gasgrill zu beachten ist

Im ersten Moment lassen sich viele Grillfans von dem hohen Preis der Gasgrills abschrecken. Wenn man die reduzierten Betriebskosten kalkuliert, dann lohnt sich jedoch die Anschaffung. Die verschiedenen Modelle der Gasgrills lassen sich anhand der folgenden Merkmale auswählen:

  • Größe und Grillfläche,
  • Anzahl der Brennstellen,
  • mit oder ohne Horizontalbrenner, Grillspieß usw.,
  • Material des Gasgrills und des Rosts.
Die praktische Handhabung ist ebenfalls ein unübersehbares Argument für den Gasgrill. Des Weiteren bildet sich weniger Rauch. Für die Benutzer selbst ist der geringe Aufwand ein relevanter Vorteil. (#02)

Die praktische Handhabung ist ebenfalls ein unübersehbares Argument für den Gasgrill. Des Weiteren bildet sich weniger Rauch. Für die Benutzer selbst ist der geringe Aufwand ein relevanter Vorteil. (#02)

Wichtige Vorteile beim Gasgrill

Das hängt unter anderem damit zusammen, dass die Fleischstücke und Bratwürstchen auf dem Holzkohlengrill eher verbrannte Stellen bekommen. Bei dem Gasgrill lassen sich diese Verkrustungen auch ohne ständiges Wenden des Grillguts vermeiden. Zudem eignen sich die Grills, die mit Gas betrieben werden, auch für empfindliche Speisen, die auf dem Holzkohlengrill nichts zu suchen haben.

Die praktische Handhabung ist ebenfalls ein unübersehbares Argument für den Gasgrill. Des Weiteren bildet sich weniger Rauch. Für die Benutzer selbst ist der geringe Aufwand ein relevanter Vorteil. Die umständliche und zeitintensive Vorbereitung mit Holzkohle oder Briketts entfällt, stattdessen muss man beim Gasgrill nur die Zufuhr aufdrehen und ihn mit dem elektrischen Zünder in Betrieb setzen. Im Vergleich zum herkömmlichen Grill ist der Gasgrill also deutlich schneller aufgeheizt: Spätestens nach 20 Minuten kann man das erste Grillgut auf den Rost legen.
Natürlich spielt auch die Sicherheit eine gewisse Rolle. Beim Gasgrill wird nicht mit glühenden Kohlen hantiert, sodass das Risiko von Verbrennungen sinkt. Funkenflug entsteht gar nicht erst und heiße Asche kann ebenfalls nicht entweichen , selbst wenn es windig ist.

Besonders beliebt sind Grills mit Ablagefläche direkt neben dem Rost. So braucht man keinen zusätzlichen Tisch, um die vorbereiteten Speisen parat zu legen oder das fertige Grillgut abzustellen.

Video:Grilltipp: Auf was muss ich beim Gasgrill achten?

Vom kleinen Grill für den Balkon bis zur großen Grillstation

Für den Hausgebrauch reichen üblicherweise die kleineren Grills aus, die auf dem Balkon einen festen Platz bekommen. Bei den Gasgrills ist die Reinigung im Handumdrehen erledigt, während man für das Säubern des Holzkohlegrills mehr Zeit einplanen muss.

Ein großer Grill für die Terrasse hat nicht nur viel Platz auf dem Grillrost. Er braucht auch mehr Standfläche und steht dementsprechend sicher. In jedem Fall sollte ein Gasgrill auf einen ebenen Boden gestellt werden, damit er nicht wackelt und gerade steht.

Eine Grillstation im Garten wird schnell zum beliebten Treffpunkt für die Familie. Sie ist mehr als nur ein Grill, denn hier gibt es zusätzlich zu dem Rost viele weitere Extras, von einer Arbeitsfläche bis hin zu speziellen Hitzestellen für die verschiedenen Speisen. Damit zeigen sich die Stationen besonders vielseitig und erlauben eine präzise Steuerung der Hitze. Auch bei den Holzkohlengrills ist es teilweise möglich, mit indirekter Hitzezuführung zu garen. Die Bandbreite bei den Gasgrills bietet jedoch oft noch mehr Möglichkeiten.

Die kleineren Modelle der Gasgrills haben oft nur einen Brenner, der im Inneren befestigt ist. Hier gibt es nur eine Grillzone mit einer durchgängigen Temperatur. (#01)

Die kleineren Modelle der Gasgrills haben oft nur einen Brenner, der im Inneren befestigt ist. Hier gibt es nur eine Grillzone mit einer durchgängigen Temperatur. (#01)

Wissenswertes zum indirekten Grillen

Die kleineren Modelle der Gasgrills haben oft nur einen Brenner, der im Inneren befestigt ist. Hier gibt es nur eine Grillzone mit einer durchgängigen Temperatur.  Das Grillen mit Niedrigtemperatur funktioniert nur mit hochwertigeren und größeren Gasgrills, deren Temperatur sich auf höchstens 100 Grad einstellen lässt.

Einige Grillspezialisten versuchen, durch eine Aluschale und einen zweiten Grillrost eine Art „indirekten Grill“ einzurichten. Das ist zwar keine perfekte Konstruktion, kann aber ebenfalls funktionieren. Bei den größeren Gasgrills mit mehreren Brennern fällt das indirekte Grillen leichter. Hierfür stehen die entsprechenden Grillzonen zur Verfügung, die auf Niedrigtemperatur betrieben werden können. Zudem braucht man einen Deckel, der bei vielen Gasgrills zum Lieferumfang gehört.

Video:Gasgrill reinigen – Klaus grillt

Hinweise zum Grillen mit dem Gasgrill

Bei den Grillmethoden hat man die freie Wahl zwischen dem direkten und indirekten Grillen, zwischen etwas schärferem Anbraten und schonendem Garen. Das Grillen selbst beginnt mit dem Aufheizen des Rosts, der anschließend seine Hitze an das Fleisch, die Würstchen, das Gemüse und andere Leckereien abgibt. So entstehen die typischen Röststoffe, die das Grillgut so aromatisch machen.

Beim indirekten Grillen ist es zum Großteil die heiße Luft, die sich innerhalb des Garraums befindet und die Speisen von allen Richtungen aus erreicht. So lässt sich das indirekte Grillen mit dem Umluft-Backofen vergleichen. Bei niedriger Temperatur braucht das Grillgut länger, bis es genießbar ist, aber es bleibt schön saftig und ist vor Verbrennungen geschützt. Der Vorteil bei der Niedrigtemperatur liegt darin, dass sie ggf. auch ein paar Stunden lang gleich bleibt. So kann man auch ein Bratenstück oder Spareribs auf dem Gasgrill zubereiten. Mithilfe eines Deckel-Thermometers lässt sich feststellen, wie hoch die Hitze im Garraum ist. Viele Grillspezialisten haben außerdem ein Fleischthermometer, um die Temperatur im Fleisch messen zu können.

Die Temperatursteuerung des Gasgrills ermöglicht eine präzise Kontrolle beim Grillvorgang. Für dünne Steaks mit einer knusprigen Kruste lässt sich eine hohe Temperatur von beispielsweise 200 Grad einstellen, während Fleischscheiben von 5 cm Dicke bei nicht mehr als 120 Grad gegrillt werden und eventuell etwas höher liegen sollten. Ein professionelles Grillmuster erhält man, indem man die Fleischstücke um 90 Grad dreht und so etwa eine halbe Minute lang grillt. Bei den größeren Gasgrills lassen sich mehrere Grillzonen einrichten, indem man einzelne Brenner abschaltet. Während die Steaks auf der einen Seite noch scharf gegrillt werden, zieht der Fisch in Alufolie auf der anderen Seite noch etwas durch.

Wer mit geschlossenem Deckel grillt, der kann eine Metallschale mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit (Bier oder Wein) in den Grillraum stellen. So werden größere Fleischstücke noch saftiger. Beim Aufschneiden des Grillguts erkennt der erfahrene Grillmeister gleich, ob es gar ist. Eventuell muss das Fleisch noch eine oder zwei Minuten lang weiter garen und kommt noch einmal auf den Rost.


Bildnachweis:©Fotolia-Titelbild: oocoskun -#01: le_moque-#02:oocoskun-#03: Lucky Dragon

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Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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