Mit dem eigenen Entsafter gesunde Vitaminbomben zaubern

Viele Kinder und auch Erwachsene mögen kein Obst und Gemüse. Da heißt es manchmal andere Wege zu suchen, um die gesunde Ernährung sicherstellen. Wie wäre es mit frischem Saft?

Entsafter mit hoher Saftausbeute für Saft aus Obst und Gemüse

Obst und Gemüse enthalten nachweislich viele Vitamine und Mineralstoffe, die für die Gesundheit wichtig sind. Kurzfristig keines von beiden zu essen, ist sicherlich kein Problem. Langfristig kann dies Mangelerscheinungen zur Folge haben, die die Gesundheit erheblich beeinträchtigen können. Auch in bestimmten Lebenssituationen, wie Phasen von besonders viel Stress, einem geschwächten Immunsystem oder akuten Erkrankungen, ist eine ausreichende Vitaminzufuhr obligatorisch. Da kann es helfen, ein wenig in die Trickkiste zu greifen und für Obst und Gemüse eine andere „Darreichungsform“ zu finden. Obst- und Gemüsesäfte aus dem eigenen Entsafter können da eine echte Alternative sein, und zwar nicht nur für Vegetarier oder Veganer.

Was zeichnet einen guten Entsafter aus?

Beim Kauf eines Entsafters kommt es zunächst darauf an, welche Art von Saft entstehen soll. Für frischen Fruchtsaft empfehlen sich Zentrifugalentsafter, die mit hohen Drehzahlen und Zentrifugalkraft den Saft aus Obst und Gemüse gewinnen. Mit einem Mixer entstehen leckere Smoothies. Im Gegensatz zum Frucht- und Gemüsesaft sind die Smoothies schaumig, mit Luft angereichert. Durch die hohe Drehzahl entsteht Wärme, die sich negativ auf den Vitamingehalt des fertigen Saftes auswirken kann.

Wer Wert auf eine möglichst hohe Ausbeute an Vitaminen legt, sollte sich einen Entsafter anschaffen, der eine möglichst geringe Drehzahl hat. Mit einem guten Entsafter lassen sich sowohl harte Gemüsesorten, wie Möhren, entsaften, als auch weiches Obst, wie Pfirsiche. Auf dem Markt haben sich besonders die Zentrifugalentsafter durchgesetzt, die besonders leicht zu handhaben sind. Was dabei besonders wichtig ist, steht in einem umfangreichen Entsafter-Vergleich. Dort gibt es auch eine ausführliche Beschreibung der Qualitätsmerkmale eines guten Entsafters.

Welche Farbe die Säfte haben, spielt eigentlich gar keine so große Rolle, wenn sie aus der eigenen Küche kommen. Wichtig ist, dass sie schmecken. (#01)

Welche Farbe die Säfte haben, spielt eigentlich gar keine so große Rolle, wenn sie aus der eigenen Küche kommen. Wichtig ist, dass sie schmecken. (#01)

Tipps und Tricks für die Saftherstellung

Welche Farbe die Säfte haben, spielt eigentlich gar keine so große Rolle, wenn sie aus der eigenen Küche kommen. Wichtig ist, dass sie schmecken. Hier lassen sich Genuss und Gesundheit besonders gut kombinieren. Im Sommer sind Schorlen aus frischen Obst- und Gemüsesäften die idealen Durstlöscher, so die Empfehlung der Verbraucherzentrale. Das gilt vor allem für all diejenigen, die nicht immer nur Wasser trinken möchten.

Wie viel Obst und Gemüse sollte täglich auf dem Speiseplan stehen?

Ein Erwachsener sollte pro Tag, in Abhängigkeit von Körpergewicht, körperlicher Aktivität und Alter um die 2000 Kilokalorien zu sich nehmen. Dabei sollten sieben bis 14 Prozent der Energie aus Obst und Gemüse bestehen. Das sind ungefähr 400 bis 800 Gramm. Diese Menge sollte auf fünf Portionen verteilt sein. Dabei ist die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), dass die Auswahl sehr abwechslungsreich sein sollte.

Obst enthält sehr viel Fruchtzucker, das kann den Körper belasten und den Insulinspiegel in die Höhe treiben. (#02)

Obst enthält sehr viel Fruchtzucker, das kann den Körper belasten und den Insulinspiegel in die Höhe treiben. (#02)

Wie viel Fruchtzucker ist noch gesund?

Obst enthält sehr viel Fruchtzucker, das kann den Körper belasten und den Insulinspiegel in die Höhe treiben. Um jedoch mit rohem Obst in einen schädlichen Bereich zu kommen, müsste jemand drei oder mehr Kilogramm davon pro Tag verzehren. Wer besonders gerne und viel Obstsaft trinkt, kann mit etwas Zimt, der blutzuckersenkende Eigenschaften hat, gegensteuern. Eine andere Möglichkeit ist es, den Anteil an Gemüse zu erhöhen. Gemüse enthält keinen Fruchtzucker und ist gesünder als Obst.

Was wird aus dem Trester?

Nach dem Entsaften bleibt immer ein gewisser Satz zurück, der sogenannte Trester. Dieser lässt sich sinnvoll weiterverwenden. Eine Möglichkeit besteht darin, ihn einfach trocknen zu lassen und als gesunde Knabberei zu verwenden. Weitere Rezepte dazu finden sich im Internet.

Vorteile von frischen Säften

  • Frische Säfte sind gesünder als fertige Limonaden.
  • Sie stärken das Immunsystem schon bei den Kleinsten.
  • Frische Säfte kommen ohne künstliche Zusatzstoffe und ohne zusätzlichen Zucker aus.
  • Sie beugen Vitaminmangel vor.
  • Mit fantasievollen Kreationen lassen sich selbst Obst- und Gemüsemuffel zum Probieren überreden.
  • Jeder kann selbst entscheiden, was in seinen Saft kommt.
  • Ganz frisch gepresst hat der Saft die höchste Vitaminausbeute.
  • Frische Säfte ergänzen eine gesunde Ernährung, die der Deutschen Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes e.V. zufolge Diabetes vorbeugen kann.

Entsafter auch für Gemüse geeignet

Neben Karotten und Sellerie gibt es noch viele weitere Gemüsearten, die sich zum Entsaften eignen. Mit ein paar frischen Kräutern, wie Basilikum oder Petersilie, lassen sich ganz neue Geschmacksrichtungen kreieren. Minze macht aus vielen einfachen Säften einen besonderen Genuss. Durch den Zusatz von ätherischen Ölen entstehen neue Geschmacksrichtungen, die es so bestimmt nicht zu kaufen gibt. Obst und Gemüse aus dem Entsafter helfen dabei, Vitaminmangel vorzubeugen.

Besonderer Tipp: Säfte aus Gräsern, beispielsweise Weizengras vom eigenen Fensterbrett, sind reich an Antioxidantien, Beta-Carotin, Vitaminen, Mineralien, Enzymen und Chlorophyll. Diese Portion Lebenskraft tut insbesondere im Winter sehr gut.

Wer an Hautekzemen leidet, was bei vielen Menschen im Winter vorkommt, sollte frische Säfte versuchen. Eine Saftkur ist gut für die Haut. (#03)

Wer an Hautekzemen leidet, was bei vielen Menschen im Winter vorkommt, sollte frische Säfte versuchen. Eine Saftkur ist gut für die Haut. (#03)

Frische Säfte bei Hautekzemen

Wer an Hautekzemen leidet, was bei vielen Menschen im Winter vorkommt, sollte frische Säfte versuchen. Eine Saftkur ist gut für die Haut. Sie kann dabei helfen, Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren, die in vielen Fällen die Auslöser für Ekzeme sind. Obst und Gemüse reinigen die inneren Organe. Bei vielen Menschen ist die Leber sehr stark mit Giftstoffen belastet, die durch zu viele Genussmittel in den Körper gelangen. Eine Saftkur entlastet die Leber und reinigt die Nieren.

Mit Säften durch das Jahr

Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für Gesundheit das ganze Jahr. Frische Säfte unterstützen eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung, insbesondere dann, wenn Saisonfrüchte und-gemüse in den Saft kommen.

Der Entsafter kann noch mehr: Für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung

Entsafter müssen weder kompliziert noch aufwendig zu reinigen sein. Außerdem sind die Geräte viel vielseitiger, als es auf den ersten Blick aussieht. Von Fruchtsorbet bis Humus nachfolgend ein paar Tipps für den Entsafter.

Mandelmilch aus dem Entsafter

Dazu einfach die Mandeln über Nacht in Wasser im Verhältnis 1 Teil Mandeln und 3 Teile Wasser einweichen. Am nächsten Morgen die Mandeln durch den Entsafter schicken. So entsteht eine köstliche Mandelmilch. Sie lässt sich mit Vanille, Zimt, Datteln oder anderen Gewürzen verfeinern.

Die frischeste Tomatensoße kommt aus dem Entsafter. (#04)

Die frischeste Tomatensoße kommt aus dem Entsafter. (#04)

Tomatensoße

Die frischeste Tomatensoße kommt aus dem Entsafter. Dazu einfach die Tomaten entsaften, gehackten Knoblauch mit Olivenöl anschwitzen, die Tomaten zufügen, auch den Trester. Anschließend die Masse einkochen lassen, bis nur noch etwa die Hälfte übrig ist. Mit gehacktem Basilikum und Salz entsteht ein außergewöhnlicher Geschmack. Viel mehr braucht es meist gar nicht.

Salsa

Ähnlich wie die Tomatensoße lassen sich auch andere Salsas mit dem Entsafter herstellen. Zunächst die Tomatensoße wie oben beschrieben herstellen. Dann gehackte Zwiebeln, Koriander, Limettensaft, Jalapeños und Salz zufügen.

Humus

Dazu eine Dose Kichererbsen in den Entsafter geben. Das dabei entstehende Püree mit Knoblauch, Zitrone, Salz und Tahini verfeinern. Es gibt kaum ein cremigeres Humus.

Nussbutter

Für eine leckere Nussbutter lassen sich rohe und geröstete Nüsse verwenden. Diese einfach in den Entsafter geben und in kleine Stücke zerkleinern lassen. Dieses Mus nun mit Kokosöl und nach Geschmack mit Ahornsirup, Zimt oder Salz würzen. So entsteht eine herzhafte Nussbutter, die köstlich als Dipp zu Apfelspalten schmeckt.

Mit einem Entsafter kann aus so ziemlich jedem Obst ein leckeres Sorbet entstehen. Dazu die gefrorenen Früchte in den Entsafter geben und dann sofort ein einzigartiges Sorbet genießen. (#05)

Mit einem Entsafter kann aus so ziemlich jedem Obst ein leckeres Sorbet entstehen. Dazu die gefrorenen Früchte in den Entsafter geben und dann sofort ein einzigartiges Sorbet genießen. (#05)

DIY Dole Whip

Dieses berühmte Dessert à la Disney lässt sich ganz leicht mit dem Entsafter herstellen. Dazu einfach gefrorene Ananasstücke in den Entsafter geben und ein Sorbet daraus herstellen. Anschließend Kokosnussmilch untermischen. So entsteht eine tropische Geschmacksexplosion.

Sorbet

Mit einem Entsafter kann aus so ziemlich jedem Obst ein leckeres Sorbet entstehen. Dazu die gefrorenen Früchte in den Entsafter geben und dann sofort ein einzigartiges Sorbet genießen.

Cocktails

Frische Frucht- und Gemüsesäfte eignen sich hervorragend für die Herstellung von leckeren Cocktails, mit und ohne Alkohol. Dabei sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

Suppen

Frisch entsaftetes Gemüse kann die Basis für eine nährstoffreiche Suppe sein. Dabei lassen sich verschiedene Gemüsesorten mischen oder auch eine Suppe aus nur einer einzigen Gemüsesorte herstellen.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: _Jacob Lund-#01: Marsan  -#02: Alena Haurylik  -#03: RossHelen -#04: Africa Studio -#05: _  beats1

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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