Flammkuchen

Der ursprüngliche Flammkuchen wurde im Elsass kreiert und gilt in verschiedenen Varianten heute auch als Spezialität aus der Pfalz und aus dem Badischen Land. Es gibt viele Rezeptideen für dieses einfache, aber super leckere Gericht aus dem Ofen.

1. Flammkuchen: Einfach, herzhaft, knusprig und lecker!

Warum ist der Flammkuchen so beliebt? Das Geheimnis liegt wohl darin, dass diese Spezialität aus dem Elsass, dem Badischen Land und der Pfalz schnell und einfach mit wenigen Zutaten zubereitet werden kann. Das erlaubt den Fans des herzhaften Kuchens immer neue Ideen auszuprobieren und deshalb gibt es viele leckere Varianten des klassischen Rezepts.

Flammkuchen wurden im 19. Jahrhundert traditionell in den ländlichen Gebieten der Region auf den Bauernhöfen gebacken, bevor das Brot in den holzbefeuerten Ofen kam. Auf diese Weise konnte man die erste Hitze ausnutzen und darüber hinaus prüfen, ob der Ofen bereits die richtige Temperatur für das Backen des Brots erreicht hatte.

Für Flammkuchen wurde etwas vom vorbereiteten Brotteig flach ausgerollt und mit Sauerrahm, Zwiebeln und Speck belegt. Nach wenigen Minuten waren die Teigfladen knusprig gebacken und man konnte die leckere Spezialität servieren.

War der Boden perfekt knusprig, hatte der Ofen die richtige Temperatur für das Backen des Brots erreicht. Seinen Namen erhielt das Gericht, weil während der Anheizphase immer einige Flammen im Holzofen züngelten. Es dauerte bis in die 60er Jahre, dann wurde der Flammkuchen auch überregional immer beliebter und steht seitdem in vielen Restaurants und Bistros auf der Speisekarte.

Der ursprüngliche Flammkuchen wurde im Elsass kreiert und gilt in verschiedenen Varianten heute auch als Spezialität aus der Pfalz und Baden.

Der ursprüngliche Flammkuchen wurde im Elsass kreiert und gilt in verschiedenen Varianten heute auch als Spezialität aus der Pfalz und Baden. (#01)


2. Die leckere Spezialität ist unter verschiedenen Namen bekannt:

  • Flammwaie (alemannisch)
  • Flammekueche (elsässisch)
  • Flammkuchen (lothringisch)
  • Tarte flambée (französisch)

2. Flammkuchen – Das perfekte Abendessen ohne Kohlenhydrate (Low-Carb Rezept, mit Video)


3. Mehrere leckere Rezeptideen für Flammkuchen

Bis heute wird die Spezialität nach traditionellem Rezept hergestellt, wobei Brotteig ausgerollt und mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln belegt wird. Zum knusprigen Ofenbrot wird sehr gern ein Weißwein aus der Region serviert. Im Folgenden wird zunächst das Rezept für den Original-Flammkuchen vorgestellt und danach werden zwei abgewandelte Rezepte erläutert.

Bis heute wird die Spezialität nach traditionellem Rezept hergestellt, wobei Brotteig ausgerollt und mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln belegt wird.

Bis heute wird die Spezialität nach traditionellem Rezept hergestellt, wobei Brotteig ausgerollt und mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln belegt wird.(#03)


4. Das Elsässer Originalrezept

Beim Originalrezept werden die hauchdünnen Kuchen knusprig und ohne Hefe zubereitet.

Dafür benötigt man für vier Portionen folgende Zutaten:

  • 300 Gramm Mehl Typ 550
  • 2 Teelöffel Salz
  • 200 Millimeter Wasser
  • 10 Esslöffel Crème Fraîche
  • 250 Gramm Speck oder Schinkenspeck
  • 2 Zwiebeln
  • etwas Pfeffer und Muskatnuss

Zunächst wird aus dem Mehl, Wasser und Salz ein Teig zubereitet. Der Teig sollte nicht allzu sehr geknetet werden, sondern sofort, wenn er klebt, zum Ruhen beiseite gestellt werden. In der Zwischenzeit schneidet man die Zwiebeln und den Speck. Bereits nach ungefähr zehn Minuten kann man fortfahren und den Teig zunächst in vier Portionen teilen und dann mit etwas Mehl jeweils ca. drei Millimeter dünn ausrollen.

Jetzt bestreicht man jeden Teigfladen dünn mit Crème Fraîche und belegt ihn mit Zwiebeln und Speck. Es fehlen nur noch etwas Pfeffer und Muskatnuss für die typische Würzung und schon sind die herzhaften Kuchen bereit für den Ofen. Nun werden die köstlichen Spezialitäten 15 bis 18 Minuten lang im auf 190 Grad vorgeheizten Ofen gebacken und können dann sofort serviert werden. Dazu schmeckt ein Glas trockener Weißwein.

Die Crème Double wird mit dem Vanillezucker, der geriebenen Zitronenschale und dem braunen Zucker verfeinert. Jetzt werden die Teigfladen mit der Crème bestrichen und mit den vorher in Spalten geschnittenen Äpfel oder Birnen sowie den Mandeln oder Nüssen belegt.

Die Crème Double wird mit dem Vanillezucker, der geriebenen Zitronenschale und dem braunen Zucker verfeinert. Jetzt werden die Teigfladen mit der Crème bestrichen und mit den vorher in Spalten geschnittenen Äpfel oder Birnen sowie den Mandeln oder Nüssen belegt.(#02)


5. Flammkuchen: Süße Varianten des Klassikers

Nicht nur herzhaft belegt schmeckt dieses schnelle Gericht lecker. Fans süßer Speisen wandeln das Rezept ab und belegen die Teigfladen mit süßen Zutaten.

Für vier Portionen werden folgende Zutaten verwendet:

  • 500 Gramm Weizenmehl
  • 250 Milliliter Bier
  • 100 Milliliter Wasser
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 500 Gramm Birnen oder Äpfel
  • 100 Gramm gehackte Nüsse oder Mandeln
  • 400 Gramm Crème Double
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas geriebene Zitronenschale einer ungespritzten Zitrone
  • 2 Esslöffel brauner Zucker

Aus Mehl, Bier, Wasser, Zucker und Salz wird mit dem Knethaken des Mixers ein Teig zubereitet, der dann in vier Portionen geteilt wird, die jeweils dünn auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt werden.

Die Crème Double wird mit dem Vanillezucker, der geriebenen Zitronenschale und braunem Zucker verfeinert. Jetzt werden die Teigfladen mit der Crème bestrichen und mit den vorher in Spalten geschnittenen Äpfel oder Birnen sowie den Mandeln oder Nüssen belegt.

Die süßen Kuchen werden nun in dem auf 250 Grad (Umluft 230 Grad) vorgeheizten Backofen im oberen Drittel ungefähr acht Minuten gebacken.


6. Flammkuchen auf 4 Arten (mit Video)

Flammkuchen einmal anders: Herzhaft-süße Variante

Mit Apfel und Ziegenkäse wird aus dem Klassiker ein leckeres Gericht, dass man in kürzester Zeit zubereiten kann und das sich hervorragend eignet, um damit Gäste zum Staunen zu bringen.

Für dieses Rezept werden zunächst die Teigfladen nach dem Originalrezept hergestellt und dann mit folgenden Zutaten belegt:

  • 500 Gramm in Spalten geschnittene Äpfel
  • 200 Gramm Walnusskerne
  • 400 Gramm Ziegenkäse
  • ein wenig Rosmarin nach Belieben

Der Ziegenkäse bildet die Basis des Belags und harmoniert fantastisch mit den Äpfeln und den Walnüssen. Dieses Rezept ist perfekt, wenn überraschend Besuch vor der Tür steht und man ein leichtes, delikates Abendessen servieren und nicht den Pizza-Bringdienst anrufen möchte.



Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: pearl7  -#01: stockcreations -#02: aliasemma_-#03: _Food Impressions

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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