Kokosöl: Multitalent für Küche, Gesundheit und Beauty

 

Kokosöl gilt als echter Alleskönner und kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden um etwa Haut und Haare zu pflegen oder den Stoffwechsel anzukurbeln. Doch warum ist Kokosöl so gesund, wie kann es eingesetzt werden und worauf sollte man beim Kauf achten?

Tipps für den Kauf von Kokosöl

Kokosöl ist auch unter folgenden Namen bekannt:

  • Kokosbutter
  • Coconut Oil
  • Kokosfett
  • Kokosnussöl

Egal, wie es genannt wird, es handelt sich hierbei immer um das Öl, das aus dem getrockneten Kokosnussfleisch – der sogenannten Kopra – gewonnen wird. Kokosöl ist reich an Mineralstoffen wie Phosphor, Kalium, Magnesium und Calcium, an gesättigten Fettsäuren, an wertvollen Spurenelementen wie Kupfer, Mangan, Zink und Eisen sowie an den Vitaminen E und B. Deshalb wird das Multitalent für die innere und äußere Schönheit und Gesundheit eingesetzt.

Wer im Internet oder im Handel nach dem pflanzlichen Öl mit den vielseitigen positiven Eigenschaften sucht, wird auf eine Vielzahl an Angeboten stoßen. Beim Kauf sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass das Kokosöl kaltgepresst, naturbelassen und unbehandelt ist. Kaltgepresst bedeutet dabei, dass die Pflanzenteile mechanisch ausgepresst werden, um das Öl zu gewinnen – also ohne Zufuhr von Hitze. Dieser Herstellungsprozess stellt sicher, dass die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Ideal ist zum Beispiel das Kokosöl in Bio-Qualität von nu3.de, denn es ist nicht nur kaltgepresst, sondern auch frei von Farbstoffen, Konservierungsmitteln und Aromen.

Egal, wie es genannt wird, es handelt sich hierbei immer um das Öl, das aus dem getrockneten Kokosnussfleisch – der sogenannten Kopra – gewonnen wird. (#01)

Egal, wie es genannt wird, es handelt sich hierbei immer um das Öl, das aus dem getrockneten Kokosnussfleisch – der sogenannten Kopra – gewonnen wird. (#01)

Kokosöl als Nahrungsmittel: Für Gesundheit und innere Schönheit

Obwohl Kokosöl einen leicht süßlichen Geruch aufweist, eignet es sich längst nicht nur als Zutat für süße Desserts oder zum Backen. Auch bei der Zubereitung von herzhaften Speisen mit Gemüse oder Fleisch sorgt das Öl für ein außergewöhnliches, exotisches Aroma. Der süßliche Geruch verschwindet beim Erhitzen, sodass die fertigen Speisen nicht automatisch süß schmecken. Zudem ist die Kokosnote des Öls sehr geringfügig ausgeprägt.

Warum ist Kokosöl für den Körper so gesund?

Kokosöl besteht zum Großteil aus gesättigten Fettsäuren, enthält aber auch Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Gerade wegen des hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren, die in den letzten Jahren stark in Verruf geraten sind, gilt Kokosfett mitunter als ungesund, doch das ist ein falscher Schluss. Denn: Kokosöl enthält hauptsächlich mittelkettige Triglyceride, die der Körper anders verarbeiten kann als andere gesättigte Fette.

Mittelkettige Triglyceride werden für die Bildung von Ketonkörpern benötigt. (#02)

Mittelkettige Triglyceride werden für die Bildung von Ketonkörpern benötigt. (#02)

Sie werden für die Bildung von Ketonkörpern benötigt. Außerdem erhöhen mittelkettige Fettsäuren im Gegensatz zu den langkettigen Varianten nicht den Cholesterinspiegel im Blut. Ein weiterer Vorteil der mittelkettigen Fettsäuren besteht darin, dass der Organismus sie bei der Energiegewinnung bevorzugt, weshalb sie nicht als ungeliebte Fettpolster ins Fettgewebe eingelagert werden. Darüber hinaus können die Fettsäuren die Schilddrüse und somit den gesamten Stoffwechsel ankurbeln.

Insbesondere die Laurinsäure und die Caprinsäure des Kokosöls haben viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit:

  • Sie können den Cholesterinwert positiv beeinflussen
  • Sie liefern dem Körper Energie
  • Sie wirken antiviral und antibakteriell
  • Sie helfen bei entzündeter Haut
  • Sie wirken sich positiv auf die Mundhygiene aus

Doch wie kann es in der Küche am besten eingesetzt werden?

Kokosöl als Alternative zu anderen Ölen verwenden

In der karibischen Küche ist Kokos ein wichtiger Bestandteil. Das gesunde Öl wird dort schon seit vielen Jahren in großen Mengen eingesetzt. Hierzulande ist es noch nicht so weit verbreitet, denn ähnlich wie Sesamöl gehört auch Kokosfett zu den unterschätzten Ölen der deutschen Küche. Grundsätzlich können alle Öle, die zum Backen, Braten und Kochen Verwendung finden, durch Kokosnussöl ersetzt werden. Gerade beim Backen erweist es sich als praktisch, weil es für einen saftigen Teig sorgt und gleichzeitig verhindert, dass das Gebäck in der Backform anklebt.

Kokosöl im Smoothie

Alternativ kann Kokosöl auch in selbst gemixte Gemüse- und Obstsmoothies gegeben werden. Ein Esslöffel Kokosöl verleiht dem gesunden Getränk eine geschmeidige Konsistenz. Zudem trägt das Öl im Smoothie dazu bei, dass der Körper die fettlöslichen Nährstoffe und Vitamine der verwendeten Obst- und Gemüsesorten besser nutzen kann.

Kokosöl im Kaffee für den besonderen Energiekick

Ein „Bullet Proof Coffee“ soll für eine Extraportion Energie am frühen Morgen sorgen. Dafür wird dem Kaffee einfach ein Löffel Fett beigemischt, wobei sich das gesunde Kokosöl natürlich besonders gut eignet. Damit sich die Komponenten gut miteinander verbinden können, sollte ein Blender zum Einsatz kommen.

Ein „Bullet Proof Coffee“ soll für eine Extraportion Energie am frühen Morgen sorgen. (#03)

Ein „Bullet Proof Coffee“ soll für eine Extraportion Energie am frühen Morgen sorgen. (#03)

Kokosöl für die Hautpflege: So wird es eingesetzt

Nicht nur in der Küche hat sich Kokosöl in den letzten Jahren bewährt, sondern auch im Bereich der Hautpflege. Das hochwertige Öl kann viele teure Beautyprodukte wie Duschgels oder auch Gesichts-, Nacht- und Augencremes ersetzen.

Straffere und weiche Haut dank Kokosöl

Für die Gesichts- und Körperpflege wird einfach eine kleine Menge Öl zwischen den Händen verrieben, damit das Fett schmelzen kann. Dann trägt man es auf die gereinigte Haut im Gesicht oder auf den kompletten Körper auf. Dabei hat Kokosöl den Vorteil, dass es fettige, rissige, trockene und unreine Haut gleichermaßen pflegt und das natürliche Gleichgewicht der Haut wiederherstellt.

Für die Rasur

Des Weiteren eignet sich Kokosöl als Rasierschaum-Alternative. Sogar nach der Rasur kann es eingesetzt werden, um die Haut zu beruhigen. Gleichzeitig beugen die entzündungshemmenden Bestandteilen Rasierpickeln vor.

Hand- und Lippenpflege

Bei rissigen und trockenen Lippen oder Händen wirkt Kokosöl ebenfalls wahre Wunder. Dafür muss nur eine kleine Menge auf den betroffenen Stellen verrieben werden. Sofort ist ein seidiges, angenehmes Gefühl verspürbar.

Bei rissigen und trockenen Lippen oder Händen wirkt Kokosöl ebenfalls wahre Wunder. (#04)

Bei rissigen und trockenen Lippen oder Händen wirkt Kokosöl ebenfalls wahre Wunder. (#04)

Als Peeling für den Körper

Ein effektives Körperpeeling lässt sich aus braunem Zucker und Kokosöl herstellen. Es wird nach der Reinigung auf dem Körper mit kreisförmigen Bewegungen verteilt und einmassiert. Danach spült man es gründlich mit warmem Wasser ab. Der Zucker befreit die Haut von abgestorbenen Schüppchen und das Kokosnussöl pflegt gleichzeitig die Haut.

Gegen geschwollene Augen

Um Schwellungen an den Augen zu beseitigen, werden zwei Wattepads in Kokosfett getaucht und anschließend für einige Minuten mit einem gekühlten Esslöffel auf die Augenpartie gedrückt. Die Kälte sorgt dafür, dass die Schwellungen zurückgehen und das Kokosöl verleiht der empfindlichen Haut um die Augen eine Extraportion Pflege.

Als Alternative zu chemischen Abschminklotionen

Anstelle von normalen Abschminktüchern kann Kokosöl zum Einsatz kommen, um Make-up zu entfernen. Dafür wird das Gesicht zunächst mit Wasser gereinigt und anschließend mit einer kleinen Menge Öl eingerieben. Danach wird alles gut mit viel Wasser abgespült, um das Make-up rückstandslos von der Haut zu beseitigen.

Kokosöl pflegt und beruhigt Kopfhaut und Haare. (#05)

Kokosöl pflegt und beruhigt Kopfhaut und Haare. (#05)

Kokosöl für gesundes Haar

Desweiteren erweist sich Kokosöl auch für die Kopfhaut und die Haare als äußerst nützlich. Es pflegt und beruhigt Kopfhaut und Haare und eignet sich gleichermaßen für schuppiges, sprödes und stumpfes Haar.

Als Haarkur

Häufig kommt das Öl der Kokosnuss als Haarkur zum Einsatz. Dafür werden die Haarlängen und Haarspitzen gleichmäßig mit Kokosöl eingerieben. Danach kann man sich ein Tuch um den Kopf binden, denn die Wärme lässt die Wirkstoffe des Öls tief in die Haare eindringen. Die Kur sollte möglichst lange einwirken – im Idealfall sogar über Nacht. Im Anschluss wird sie gründlich ausgespült.

Als Leave-in-Pflege

Für mehr Glanz, Sprungkraft und Kämmbarkeit kann eine haselnussgroße Menge Kokosöl nach der Wäsche in den feuchten Haarspitzen und -längen verteilt werden. Ein Ausspülen ist dabei nicht notwendig. Stattdessen wird das Haar wie gewohnt frisiert.

Gegen trockene Kopfhaut

Schließlich findet Kokosfett auch gegen trockene Kopfhaut Verwendung. Dafür wird das Öl mit den Fingerspitzen in die Kopfhaut einmassiert. Es sollte über Nacht einwirken. Am folgenden Morgen werden die Haare gewaschen. Diese Prozedur hilft gegen eine juckende und schuppige Kopfhaut.

Fazit: Kokosöl ist wirklich ein wahres Multitalent. (#06)

Fazit: Kokosöl ist wirklich ein wahres Multitalent. (#06)


Bildnachweis: © Shutterstock-Titelbild: Preto Perola, #01: YARUNIV Studio, #02: photographyfirm, #03: Vista Photo, #04 & #05: Africa Studio, #06: NicoElNino

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Über Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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